Wie ich schon bereits erwähnte befand sich Professor Frosenius, kurz Frosenius immer auf Forschungsmission. Das war auch notwendig, da er die unerforschte Gegend auch genau untersuchte.
Nun, eines Tages kehrte er von solch einer Mission zurück und hatte ein wunderliches Souvenier.
Er stand an der Tür und hielt eine kleine Schatulle in der Hand, die er vorsichtig öffnete. Zum Vorschein kam eine winzige hübsche junge Frau. Sie sah aus wie ein Pin-up Girl in einer orientalischen Haremstracht. Als Lefteunant Gürki nachfragte, fing Frosenius an zu erzählen:
Vor drei Tagen stand Frosenius am See, un starrte auf die Wasseroberfläche. Da kam eine Gestalt über das Wasser geflogenund landete genau vor Frosenius, es war Captain Biefhart. Er war ein stattlicher Mann und hatte eine ordensübersäte Uniform an. Er grüßte kurz und fragte Frosenius, ob er ihm helfen könne. Er hätte ein großes Problem. Vor einem Jahr hatte er sich in ein Superweib namens Gina verliebt. Sie war so talentiert, dass sie schrubben und gleichzeitig kochen konnte. Biefhart war sehr glücklich damit und stellte sich vor, wie es wäre, Gina im Doppelpack zu haben. Nun, dieser Wunsch erfüllte sich und eines Tages gab es zwei Ginas. Er war überglücklich und genoss es einige Zeit. Doch dann hörte er einen wundervollen Lovesong über die Einzigartigkeit der Liebe und wollte doch nur eine Gina haben. Leider wusste er nicht meher, welche Gina die Originale war und daher fragte er beide, welche ihn denn wahrhaftig lieben würde. Sofort fiel ihm die Rechte um den Hals und rief unter Tränen, nur sie liebe ihn und die andere sei nur eine billige Kopie von ihr. Doch da regte sich die andere und schrie verzweifelt: "Neeein! Bitte glaube ihr nicht! Erinnerst du dich nicht, wie ich dir zum erstenmal die ultimative Massage verpasst hatte?" Captain Biefhart war dermaßen verwirrt, dass er sich abwandte und tief unglücklich wurde.
Nun gibt es noch eine wichtige Sache in dieser Geschichte. Das ist seine Mutter. dazu muss man sagen, dass seine Mutter ein allwissender Computer das Raumschiffes ist, in dem Biefhart lebt, der Gedanken lesen kann und alle Soldaten per Telepatie steuert, die Captain Biefhart umgeben. Sie waren es auch, die Gina und ihre Zwillingsschwester aufgetrieben hatten. Als Captain Biefhart Frosenius diese Geschichte erzählte, meinte dieser lachend, er müsse sich doch nur an das Beispiel von König Salomon halten, dann wisse er, woran er ist. Da Biefhart nicht so viele Geschichten wie Frosenius kannte, blinzelte er nur verwundert mit den Augen. Aber die Mutter kannte die Geschichte von Salomon und als Biefhart wieder an bord war und es sich gerade in seinem Ohrensessel gemütlich machen wollte, packten ih die Soldaten und riefen die beiden Ginas herbei. Als sie vor ihm standen, zückte der eine sein Schwert und rief: "Welches Stück Biefhart wollt ihr zwei Süßen denn haben? Sein Bestes oder den Rest ?" Da rief die Linke: "Sein Bestes!". Die Rechte aber rief: "Nein! Ich verzichte! Zerstücktelt ihn bitte nicht!" Da ließen ihn die Soldaten los und die allgewaltige Stimme von Mutter ertönte. "Die Linke fliegt raus! Sie ist die Falsche! Raus mit ihr!" Das wars dann. Sie flog raus und lief heulend zu Frosenius. Er hatte ein schlechtes Gewissen, steckte sie in sein Tasche und lief nach Hause.
10/21/2016
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